Zeittafel

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Behlendorfer Zeittafel

Historische Begründung des Wappens der Gemeinde Behlendorf

Das Wappen wurde in Anlehnung an das Siegel des Ritters Detlev von Parkentin von Behlendorf entworfen und ist in den Farben des Kreises Herzogtum Lauenburg Rot, Silber, Schwarz ausgeführt.

Erich I., Herzog zu Sachsen-Lauenburg, verpfändete 1323 dem Ritter Heinrich von Parkentin und dessen Brudersohn Detlev von Parkentin die höchste Gerichtsbarkeit, die Bede und den Schweinschnitt in Behlendorf (Lübeckisches  Urkundenbuch Band 2, 445). Detlev von Parkentin wurde 1360 Detlev van Parkentine van Belendorpe genannt (LAS Abt. 210 Urkunden Nr. 115) und war 1363 in Behlendorf ansässig (Lübeckisches Urkundenbuch Band 3, 457). 1374 wurde er als Dominus Dethleuus Parkentyn dictus de Belendorpe benannt (Lübeckisches Urkundenbuch Band 4, 253).

Das Mühlrad erinnert an die im 18. Jahrhundert bestehende Behlendorfer Papiermühle (LAS Abt. 232 Nr. 62) sowie an die 1323 sogenannte Hollenbeker Mühle (Lübeckisches Urkundenbuch Band 2, 445). Hollenbek ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Behlendorf.

 

Text: Walter Koop

Das Parkentin Wappen
Wappen Parkentin
Das Behlendorfer Wappen
Wappen Behlendorf

Das Ehrenmal

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Das Ehrenmal (Kriegerdenkmal) wurde nach dem ersten Weltkrieg auf einer Anhöhe im Lübecker Forst (Langmoos) nahe dem kleinen Hörn (Behlendorfer See) errichtet. Die Namen der Gefallenen des Krieges wurden direkt in einige der Steine eingemeißelt. Im oberen Bereich gab es ein eisernes Kreuz, weitere Verzierungen gab es nicht.

Später wurde auf der Spitze der steinerne Adler angebracht, der auch auf dem heutigen Ehrenmal noch steht. Heute wundert man sich vielleicht, warum dieser Adler so merkwürdig nach unten schaut, als würde er etwas fixieren. Wenn man sich alte Bilder ansieht, dann hat der Adler dort tatsächlich etwas fixiert, nämlich drei Schlangen. Diese wurden allerdings von Jugendlichen abgeschlagen, und so starrt der Adler seit jenen Tagen ins Leere.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde zusätzlich eine Beton-Platte am Denkmal angebracht, die eine Inschrift zum Gedenken der Gefallenen enthielt.

Da der Fußweg, der zum Ehrenmal führte, recht lang war, wurde 1965 entschieden, das Ehrenmal in die Nähe der Kirche zu verlagern, was 2 Jahre später dann durchgeführt wurde. Viele der Steine wurden dabei weiter verwendet. Weil aber die Namen der Gefallenen jetzt auf 2 hölzernen Tafeln in der Kirche aufgelistet wurden, gab es für die Steine mit den eingemeißelten Namen keine Verwendung mehr. Sie wurden mit den Resten des alten Denkmals in der benachbarten Kieskuhle gelagert.